|
Der neue Internet-Explorer 7 (kurz "IE7") kommt mit einer ganzen Reihe von Neuerungen daher. Die offensichtlichste Änderung ist das "Tab-Browsing": Mehrere Internetseiten lassen sich im gleichen Browser-Fenster öffnen. Durch die unterschiedlichen Seiten navigiert man mit den "Tabs" – den Registerkarten am oberen Browser-Fenster.

Links von Internetseiten lassen sich in neuen "Tabs" (Registerkarten) öffnen indem man entweder mit der rechten Maustaste auf die Links klickt und dann im Kontext-Menü "Link in neuem Tab öffnen" wählt oder indem man auf der Tastatur die "STRG"-Taste gedrückt hält und dann ganz normal mit der linken Maustaste auf den Link klickt. Die so geöffneten zusätzlichen Seiten verdecken dann auch nicht mehr die Ursprungsseite, sondern werden im Hintergrund in einen "Tab" geladen. Man kann also auf diese Weise (bei gedrückt gehaltener "STRG"-Taste) schnell mal 5 oder 10 Links von einer Google-Treffer-Liste anklicken – diese werden dann nacheinander im Hintergrund in zusätzliche "Tabs" geladen.
Die einzelnen Seiten lassen sich auch in einer Miniatur-Übersicht anzeigen und von dort aus auswählen.
Durch verschiedene Zoom-Stufen lassen sich überbreite Seiten verkleinern oder Seiten mit kleinem Text vergrößern.
Über die Druck-Anpassung lassen sich überbreite Seiten auf z.B. eine DIN-A4-Seite anpassen.
Die Favoriten-Übersicht ist jetzt als "schwebende" Leiste umgesetzt – nach der Auswahl eines Eintrages verschwindet sie selbständig.
Im Gegensatz zum Internet Explorer 6 lassen sich jetzt mehrere Startseiten einrichten. Man kann also den Internet-Explorer 7 veranlassen, sofort nach dem Start eine Seite mit den aktuellen Börsenkursen, mit aktuellen Nachrichten und der eigenen Homepage zu öffnen
In die Kopfleiste des Internet-Explorer 7 ist jetzt ein Suchfeld integriert, mit dem man sofort bei seiner bevorzugten Suchmaschine (z.B. Google) suchen lassen kann. Man braucht also nicht erst extra die Startseite von Google aufrufen.
Intern ist der Internet-Explorer 7 insgesamt sicherer gemacht worden. Schadprogramme, wie Viren und Trojaner, können nicht mehr so leicht von Internetseiten aus auf das Betriebssystem übergreifen. Internetseiten laufen in einer geschlossen, abgekapselten "Sandbox" (Sandkasten) und können nicht mehr auf das Betriebssystem übergreifen.
Ein "Fishing"-Filter wacht darüber, daß gefährliche Internet-Seiten sich nicht für fremde Seiten (z.B. für Banken) ausgeben.
Resümee Insgesamt ist der Internet-Explorer 7 in sehr vielen Punkten übersichtlicher und leichter zu bedienen. Viele nützliche Funktionen wurden eingebaut. Zusätzlich ist er ein gutes Stück sicherer (Sandbox, Fishing-Filter). Insgesamt kann man mit ihm produktiver arbeiten.
|